Nächstes Reiseziel:
Freitagabend, 24.Juli, ab 20 Uhr
Freitagabend, 21.August, ab 20 Uhr
Freitagabend, 09.Oktober, ab 20 Uhr
KulturSommer RLP 2026 im Museumsbahnhof:
Das wilde Bahnhofsleben der 1920er Jahre
Wir laden ein, zu einem unvergesslichen Erlebnis in der berühmt-berüchtigten Atmosphäre der 1920er Jahre mit Eleganz, Freiheit und einem Hauch von Verruchtheit. Steigt ein und reist mit in unsere (fiktive) Geschichte:
Den ganzen Tag kümmert sich der Bahnhofsvorsteher von Ahütte vorschriftsgemäß um die Einhaltung aller Regeln zur Abwicklung zur Zugbetriebs - aber kann das alles sein, was das Leben zu bieten hat? Er hat eine große Leidenschaft für Kunst und öffnet den Bahnhof heimlich nach Abfahrt des letzten Zuges für ein buntes, nächtliches Treiben.
"Shimmy-Fox und Bubikopf"
Da ist zum Beispiel der Autor Frank Osthoff, dem er abends seinen Dienstraum als Büro zur Verfügung stellt, wenn er an seinen Texten arbeitet. Wer mag ihm da nicht einmal über die Schulter schauen, der Musik seines Grammophon lauschen und durch die bei ihm ausliegenden Zeitungen & Zeitschriften blättern?
Jonny & andere Ganoven
Doch da sind auch diejenigen, welche die Menschen der 1920er Jahre mit ihrer Musik begeistern, die von der Liebe, dem untreuen Jonny und einem Mörder erzählen. Künstler wie Musiker Winfried Bode und Sängerin Anne Fink, welche auch an solchen besonderen Freitagabende drinnen in der Wartehalle oder OpenAir auf der schattigen Laderampe im Bahnhof auftreten
Tanz & Burlesque
Der Höhepunkt ist aber, was sich hartnäckig an Gerüchten hält, wer da abends sogar heimlich im Bahnhof tanzt. Es sind immerhin die 1920er Jahre und da soll es Frauen geben, die Ausdruckstanz machen, Gefühle zeigen oder gar Selbstbestimmung in ihrem Körper demonstrieren. Immer wieder fallen dazu die Namen der Tänzerinnen Janina Bienkowski und Michelle Mißlitz. Angeblich soll aber sogar bisweilen eine der Tänzerinnen an solchen Abenden im Bahnhof gesehen worden sein, die einen so genannten "Schleiertanz" vorführen, der eine Gefahr für Recht und Anstand in Preußen darstellt? Etwa die Burlesque-Tänzerin Parfait de la Neige?
Schauspiel
Seid vorsichtig, wenn ihr euch an einen solchen Abend in den Bahnhof trauen möchtet. Selbstverständlich ist das nur mit Anmeldung möglich, es ist ja eine streng geheime Veranstaltung. Und womöglich sind gar unter den Gästen Schauspieler/innen, die euch in etwas verwickeln möchten? Man hört, unter ein solches Volk würden sich auch Menschen mischen, die ihr Glück in Lug und Betrug suchen.
Improspiel
Vielleicht braucht der Bahnhofsvorsteher auch eure guten Ideen aus dem Publikum, falls sich das alles schon herumgesprochen hat und gar auf einmal jemand ungebeten zur Feier kommt, um diese zu beenden und wieder für Recht und Anstand in Preußen und bei der Eisenbahn zu sorgen?
Lesungen
Neben Autor Frank Osthoff, der auch eine unterhaltsame Collage aus Texten der Zeit und eigenen Texten in der Lesung vorstellen wird, die gleichermaßen zum Schmunzeln und Nachsinnen anregen möchten, wird euch vielleicht auch Eisenbahnfreund Karl-Heinz Nauroth von manch unterhaltsamen Begebenheiten der Eisenbahn in den 1920er zu berichten haben?
Kurzum: Wir empfehlen, sich das alles nicht entgehen zu lassen und euer Ticket zu diesem besonderen Erlebnis zu lösen: Der Fahrpreis für diese Zeitreise beträgt 59 EUR pro Person und enthält auch ein Begrüßungsgetränk (Sekt oder Saft) und eine kleine Stärkung für Zwischendurch am kalten Buffet ("Fingerfood"). Daneben werden verschiedene Kaltgetränke angeboten, die nicht im Eintritt enthalten sind und zum Getränkekartenpreis ggfs. abgerechnet werden.
Teilnahme nur solange Plätze frei. Passende Kleidung zur Zeitreise in die 1920er Jahre wird gern gesehen, ist aber kein Muss (kein Dresscode).






